PROSPERITA feiert ihren 20. Geburtstag

Im Jahr 1999 wurde die christlich-ethische Pensionskasse PROSPERITA gegründet. Mit der heutigen Delegiertenversammlung (DV) im Alten Spital in Solothurn feierte die Stiftung für die berufliche Vorsorge nun ihr 20-jähriges Jubiläum.

Wichtigstes Traktandum der DV mit rund 90 Delegierten und Gästen waren die Gesamterneuerungswahlen des Stiftungsrates. Als neue Stiftungsrätin wurde die Senior-Beraterin Berufliche Vorsorge der Thurgauer Kantonalbank, Ursula Peyer, gewählt. Sie ersetzt Robert Roth, der die Stiftung seinerzeit mitgegründet und über lange Jahre präsidiert hatte. Bereits im vergangenen Jahr hatte er den Vorsitz an Peter G. Augsburger, Anwalt aus Bern, übergegeben. Der Stiftungsratspräsident wurde zusammen mit sechs weiteren Stiftungsräten wiedergewählt.
Seit 20 Jahren blickt die PROSPERITA auf ein kontinuierliches Wachstum zurück. Jedoch war das Geschäftsjahr 2018 wie für alle Pensionskassen auch für die PROSPERITA von besonders grossen Herausforderungen geprägt. Die schlechte Entwicklung der Börse und der besonders unerfreuliche Einbruch Ende Jahr sorgten dafür, dass der Deckungsgrad der PROSPERITA bei einer Performance von -4.42 % von 108.3 auf 100.3 % sank. Glücklicherweise hat sicher diese bis Mitte Juni wieder erholt und beträgt aktuell 107 %. Gleichzeitig konnte das Wachstum der PROSPERITA trotz allem fortgesetzt werden. Die Anzahl der angeschlossenen Firmen stieg von 350 auf 376, diejenigen der Versicherten von 4182 auf 4196, die Bilanzsumme von 398 auf 419 Mio. Franken. Das Verhältnis zwischen Altersrentnern und aktiven Versicherten ist mit aktuell 1 zu 11 nach wie vor sehr gut.
Die Unternehmenspolitik der PROSPERITA beruht auf christlich-ethischen Grundwerten und «unterstützt keine Vorhaben, die Menschen, Tieren oder der Natur Schaden zufügen», wie es in der Gründungsurkunde der Pensionskasse heisst. Deshalb wendet sie strikte Auswahlkriterien bei den Vermögensanlagen an. Mit ihren Investitionen will sie nicht nur eine finanzielle Rendite erzielen, sondern gleichzeitig auch eine gesellschaftliche «Rendite» für die Menschen im jeweiligen Investitionsumfeld erreichen. Sie ist Mitglied der Stiftung Ethos und richtet sich nach deren Prinzipien für nachhaltige Anlagen.
Seit einigen Jahren liegt der Fokus der PROSPERITA auf direkten Immobilienanlagen. Damit übernimmt sie die unmittelbare Verantwortung für die Vorsorgegelder, die ihr anvertraut wurden. So können ab August 2019 die Wohnungen der PROSPERITA in einer nach Minergie-ECO zertifizierten Überbauung in Möriken AG bezogen werden. Im Kloster Fahr im Limmattal investiert die PROSPERITA in gemeinschaftliches Wohnen in der ehemaligen Bäuerinnenschule.
Nebst den klassischen Investments engagiert sich die PROSPERITA bewusst auch in speziell nachhaltige Anlagen wie z.B. in die Utilita Anlagestiftung für gemeinnützigen Wohnungsbau oder in die Oikocredit, die Mikorkredite in Drittweltländern vergibt.

Medienmitteilung vom 14. Juni 2019


Die christlich-ethische Pensionskasse