Corona: Antworten auf Ihre Fragen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von PROSPERITA arbeiten aufgrund der Corona-Krise aktuell hauptsächlich zuhause. Sie erledigen Ihre Anfragen aber auch in dieser Situation möglichst zeitnah.
 
Telefonisch und per E-Mail ist PROSPERITA auch jetzt zu den Bürozeiten für Ihre Anliegen erreichbar. 
Auszahlungen und die Weiterbearbeitung der Dossiers laufen im normalen Rahmen weiter. Falls Sie ein Anliegen bzw. eine Frage zu Ihrer beruflichen Vorsorge haben, können Sie sich per Telefon (031 307 32 40) oder E- Mail (admin@prosperita.ch) an uns wenden. Wir freuen uns auch jetzt über Ihre Kontaktnahme.
 
Hier die Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Corona und Pensionskasse:

Unser Betrieb hat Kurzarbeit eingeführt. Was für Auswirkungen hat das auf meine Pensionskasse?

Kurzarbeit hat keine Auswirkungen auf die Pensionskassenbeiträge. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die Kurzarbeit einführen, sind verpflichtet, während der Dauer der Kurzarbeit die vollen Sozialversicherungsbeiträge entsprechend der normalen Arbeitszeit zu bezahlen. Sie sind auch berechtigt, die vollen Beitragsanteile der Arbeitnehmenden vom Lohn abzuziehen, sofern nichts anderes vereinbart war. Die Kurzarbeit ist im Arbeitslosenversicherungsgesetz geregelt (Art. 37 lit. c AVIG).

Wir haben einen Liquiditätsengpass. Wird ein Zahlungsaufschub für PK-Beiträge gewährt?

Grundsätzlich gilt weiterhin die Zahlungsfrist von 30 Tagen für Beitragsrechnungen. In begründeten Ausnahmefällen ist die PROSPERITA aber bereit, einen Zahlungsaufschub von 90 Tagen zu gewähren. Dazu melden Sie sich bitte bei der Geschäftsführung.

Mir wurde gekündigt. Was geschieht mit meinen Pensionskassengeldern?

Wird ein Arbeitsverhältnis gekündigt, so steht der betroffenen Person eine Freizügigkeitsleistung zu. Beim Austritt einer Einzelperson wird die volle Höhe des Altersguthabens ausbezahlt.
Bei einem Gruppenaustritt, einer sogenannten Teilliquidation des Vorsorgewerks, kann die Höhe der Freizügigkeitsleistung allenfalls tiefer sein, wenn in der Pensionskasse oder im Vorsorgewerk eine Unterdeckung besteht.

Ich habe keine neue Arbeitsstelle. Kann ich bei der PROSPERITA weiter versichert bleiben?

Wird das Arbeitsverhältnis mit einer versicherten Person aufgelöst, wird der Versicherungsschutz noch während einem Monat aufrechterhalten. Arbeitnehmende können auf Antrag an die Geschäftsleitung als externe Versicherte in der Pensionskasse freiwillig versichert bleiben. Diese Weiterversicherung ist während maximal zwei Jahren, längstens aber bis zur Pensionierung möglich. Dabei kann aber der bisherige Lohn nicht mehr verändert werden, und die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge sind durch die versicherte Person zu begleichen (Vorsorgereglement Ziffer 3.4).

Mein Arbeitgeber muss Konkurs anmelden. Was geschieht mit meiner Altersvorsorge?

Die vom Lohn abgezogenen Beiträge werden der versicherten Person gutgeschrieben, unabhängig davon, ob die Arbeitgeberin diese überweist oder nicht. Bei einem Ausfall springt der Sicherheitsfonds BVG ein.

Was passiert, wenn mein Lohn gesenkt wird?

Bei einer Lohnsenkung, zum Beispiel aufgrund einer Reduktion des Beschäftigungsgrades, wird der versicherte Verdienst neu berechnet und damit auch die Beiträge angepasst. Eine Pensumsänderung muss der PROSPERITA unbedingt so schnell als möglich mitgeteilt werden. Diese ändert aufgrund dieser Meldung  die Beitragsrechnung für die Arbeitgeberin und stellt für die versicherte Person einen neuen Vorsorgeausweis aus.

Darf ich meine Arbeitgeberbeitragsreserve für die Bezahlung der Arbeitnehmerbeiträge an die berufliche Vorsorge verwenden?

Grundsätzlich kann die Arbeitgeberbeitragsreserve nur für die Bezahlung der Arbeitgeberbeiträge verwendet werden. Der Bundesrat hat jedoch beschlossen, dass ab dem 26. März 2020 die Arbeitgebenden für die Bezahlung der Arbeitnehmerbeiträge vorübergehend die Arbeitgeberbeitragsreserven verwenden dürfen. Diese Massnahme gilt für maximal sechs Monate und hat zum Zweck, Liquiditätsengpässe zu überbrücken.


Die christlich-ethische Pensionskasse