Weiterversicherung für Stellenlose

Das revidierte Vorsorgereglement der PROSPERITA erlaubt es neu, dass sich Versicherte auch bei einer Kündigung weiterversichern können. Nun wurde diese neue Dienstleistung erstmals von einer Person in Anspruch genommen.
Bislang mussten Personen, die bei einer Kündigung nicht sofort eine neue Stelle fanden, ihre Vorsorgegelder in einem Freizügigkeitskonto einfrieren, ohne weiter einzahlen zu können. Dank des neuen Vorsorgereglements der PROSPERITA ist es nun möglich, dass Versicherte auch bei Kündigung bei der PROSPERITA verbleiben können. Dabei wird der Vorsorgeplan des bisherigen Arbeitgebers übernommen, so dass die Betroffenen zu ihren bisherigen Bedingungen versichert bleiben. Allerdings müssen sie in diesem Fall sämtliche Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge selbst bezahlen. «Diese Lösung können sich nicht alle leisten», sagt deshalb PROSPERITA-Geschäftsführer Joel Blunier. Die neue Regelung ist seit 1. Januar 2020 in Kraft. Immerhin wurde sie bereits von einer Versicherten in Anspruch genommen.


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